5. VERWALTUNG

Warum wir Veränderung brauchen
Hier nachlesen

Für eine neue, menschlichere Gesellschaft müssen wir die fundamentalen existenzbedrohenden Systemfehler durchschauen und an deren Überwindung arbeiten! Im Folgenden werden grundlegende Gedanken und Aufgaben kurz skizziert, die (erst regional) uns aus den tödlichen Macht- und Wachstumszwängen führen können:

Der Staat, die Wirtschaft und das Geld haben der Entwicklung
der Menschen zu dienen
 und nicht umgekehrt! Die Begriffe „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ der französischen Revolution tragen zur Klärung bei. 

Die Geschwisterlichkeit gehört zum Wirtschaftsleben. Wie können wir die Wirtschaft gemeinwohlorientiert bzw. geschwisterlich organisieren?  Geschwisterlich einander die Bedürfnisse befriedigen? Im praktischen Leben tun wir dies ja weitgehend heute schon durch die Arbeitsteilung; z.B. transportiert der LKW-Fahrer die Waren ja nicht für sich, sondern für seine Mitmenschen. Nur im Kopf und
mit dem Herzen arbeiten wir i.d.R. für den eigenen Geldbeutel. Je weiter sich der Mensch von der Realwirtschaft entfernt, desto ausgeprägter finden wir dieses selbstbezogene Phänomen. Dagegen wird eine geschwisterliche Wirtschaft kooperativ und assoziativ organisiert sein, indem Produzenten, Dienstleister, Händler und Konsumenten einen fairen Interessensausgleich anstreben. – Die Wirtschaft soll die freie Kultur- und Bildungsentwicklung sowie den rechtlich ordnenden Staat finanzieren, aber nicht, wie heute üblich, überall intervenieren!

Die Freiheit gehört zum Geistesleben, zur frei bestimmenden Fähigkeitsentwicklung durch Religion, kreative Bildung, Forschung, Kunst und unabhängigen Journalismus. Unser Kulturleben kann dadurch immer lebendiger werden. – Die Wirtschaft und der Staat werden erst durch diese freie Entwicklung der Menschen zu einer geschwisterlichen Wirtschaft und menschlicheren gleichberechtigten
Gesetzgebungen kommen!

Die Gleichheit gehört dem Rechtswesen, dem „eigentlichen“ Politischen an. Sorgen diese Organe heute wirklich für die gleichen Bürgerrechte, ein gerechtes Geld- und Steuersystem, unabhängige Nachrichten, industrieunabhängige Gefahrenuntersuchungen zu Pestiziden, Gen-Pflanzen, Impfstoffen, 5G usw., Schutz vor preistreibenden Spekulationen mit Immobilien, Unternehmen, Boden, Wasser, IT-Netzen usw.? Wohl eher nicht.  –  Der Staat sollte der freien Kultur- und Bildungsentwicklung, sowie dem geschwisterlichen Wirtschaftsleben gleichberechtigte und naturgerechte Rahmenbedingungen geben, aber nicht, wie heute üblich, intervenieren!

Ein grundlegendes Umdenken, Um-fühlen und entsprechendes Um-handeln steht an, um das gesellschaftliche Leben in diesen drei Bereichen neu zu ordnen und zu heilen.

(Uwe Burka)

 

Warum wir Veränderung brauchen
Hier nachlesen

Vorab hier eine kurze persönliche Beobachtung von Catharina zur Problematik:

Ich gestehe an dieser Stelle, dass ich mich – bevor ich dem Ruf gefolgt bin, dieses „Manifest  der Neuen Erde“ zu initiieren – nie mit Politik beschäftigen wollte. Ich fühlte jedes Mal, wenn ich mir eine Parlamentsdebatte angehört hatte, ein Gefühl von Abneigung und Hoffnungslosigkeit.
Eine Abneigung dagegen, in diesen Parlamentsdebatten hauptsächlich Anschuldigungen der einen Partei gegen die andere Partei zu hören – selten ging es um eine konkrete Lösung für eine der vielen Probleme, die aktuell die volle Aufmerksamkeit von allen benötigt hätten.
Hoffnungslosigkeit fühle ich wohl vor allem deshalb, weil ich als Mensch kaum die Möglichkeit sah, mich mit Ideen oder Beobachtungen an Parteien zu
wenden und auch tatsächlich gehört zu werden
, geschweige denn wirkliche Antworten zu bekommen. Einen persönlichen Höhepunkt erlebte ich 2019, als ich – alarmiert von Forschungsergebnissen zum Thema 5G – versuchte, zahlreiche Politiker auf die diversen Gefahren dieser Technologie aufmerksam zu machen. Was ich damals zurückgeschickt bekam, waren – von allen Parteien kaum im Wortlaut zu unterscheidende – vorgefertige Beschwichtigungsantworten, die in keinem Punkt
konkret auf meine Fragen eingingen. Zudem hatte ich die Antworten teilweise schon erahnt und in meinen Briefen mit den aktuell korrekten Zahlen und Informationen versehen, die so gar nicht mit den Antworten der Parteien übereinstimmten.

Wenn ich beobachtete, welch geringen Einfluss engagierte Initiativen zum Schutz der Menschen oder der Natur tatsächlich ganz praktisch haben, rief dies außerdem ein Gefühl von Machtlosigkeit in mir hervor, gewürzt mit dem dumpfen Gefühl,
dass auch unsere Gesetze, die Steuer, alle Verordnungen und bürokratischen Verwirrungen so kompliziert angelegt sind, dass sie von einem „normalen Menschen“ gar nicht verstanden werden können, die meisten Menschen in der Folge also lieber gehorchen und zahlen, als zu versuchen, Licht in diesen Nebel der Politikhierarchie und Verwaltung zu bringen.

Erst durch Recherchen auf alternativen Kanälen bekam ich eine Idee davon, wie die Politik international mit globalen Konzernen, deren Inhabern, internationalen Geheimbünden, den Kirchen etc. vernetzt ist.

Kurz gesagt sehe ich folgenden Zustand, der sofort verändert werden sollte:
Die Macht liegt in den falschen Händen und gehört wieder dorthin, wo sie sein sollte: zurück zu uns Menschen.
Zeit, Energie, Lebensfreude gehen in Zwischenparteilichen Konflikten GEGEN die andere Partei verloren, die wahrlich besser in die Lösung einer Problem-Aufgabenstellung FÜR das Wohl der Allgemeinheit investiert werden könnten. Daher sollte es keine Parteien geben.
Um in den Menschen wieder ein Gefühl der Eigenverantwortung und der Freude an der Mitgestaltung des Lebens zu wecken, brauchen wir dringend Transparenz: einfach zu verstehende Gesetze/Gebote, klare und einfache  Strukturen, Transparenz über die politischen Bewegungen und ein Ende des Lobbyismus.
Wir Menschen brauchen die Möglichkeit, uns selbst jederzeit in das politische Geschehen aktiv einbinden zu können.

5a.) Um Lobbyismus in der Politik zu vermeiden, braucht es eine neue transparente Form der Demokratie.

Eine Demokratie, in der es kein Parteiensystem mehr gibt. 

Ämter werden von Menschen besetzt, die in ihrer Vergangenheit bewiesen haben, dass sie nicht nur hoch kompetent und verantwortungsvoll sind, sondern auch vernetzt denken können, d.h. über ihr eigentliches Fachgebiet hinaus, und bereits bewiesen haben, dass ihnen das Wohl und die Gesundheit allen Lebens am Herzen liegt. Jeder gewählte Volksvertreter dient dem Willen des Volkes. Es gibt keinen speziellen finanziellen Anreiz, Volksvertreter zu werden.
Ein Arbeitskreis achtet darauf, dass es zu keinem Machtmissbrauch kommen kann.

Über jede für alle Menschen relevante Handlung, die von Politikern ausgeführt wird, besteht Transparenz für alle.

Jeder Volksvertreter übernimmt die persönliche Verantwortung für sein Handeln. Dies verhindert, dass Gesetze beschlossen werden, die allein der Privatwirtschaft nützen, dabei aber Menschen, Tieren oder Pflanzen schaden.
Gleichzeitig wird jeder Volksvertreter mit dieser großen Verantwortung von einem „Rat der Weisen“ unterstützt.
Diese Weisenräte bestehen natürlich immer aus Männern und Frauen. Anmerkung dazu:
die automatische Übersetzung dieser Seite berücksichtigt dies nicht in allen Sprachen.

 

5b.) Für jedes wichtige Themengebiet gibt es einen „Rat der Weisen“

Die Weisenräte setzen sich aus Vertretern und Vertreterinnen des Volkes zusammen, die vom engagierten Volk aufgrund ihrer allgemein anerkannten und akzeptierten Kompetenz ernannt werden.
Sie bilden sich zu den relevanten Themen wie Landwirtschaft, Energie, Gesundheit, Transport, Potenzialentfaltung, Frieden, etc.
Zu diesen Weisenräten werden immer wieder auch weise Frauen und Männer indigener Völker und Kinder eingeladen.

5c.) Die Verfassung der Neuen Erde

Die erste Aufgabe eines Weisenrates ist es, den Vorschlag für eine Verfassung zu schreiben, die Menschen und die Natur gleichwertig achtet. Über diese Verfassung können die Menschen des Landes abstimmen.

Das „Manifest der Neuen Erde“ kann als Basis dieser neuen Verfassung dienen.

5d.) Jeder Mensch kann aktiv das Land mitgestalten

Jeder Bewohner unseres Landes ist eingeladen, zu allen wichtigen Themen seine konstruktiven Ideen einzubringen und seine Wünsche zu äußern. Dadurch wandelt sich die Demokratie der Delegation zu einer aktiven Demokratie der Zusammenarbeit und des Engagements. So hat jeder die Möglichkeit, über eine digitale Plattform zu erfahren, womit sich der Rat der Weisen gerade beschäftigt, und sich konstruktiv und aktiv einzubringen.

5e.) Die Verwaltung der Dörfer, Regionen und des Landes ist einfach, klar und effizient strukturiert

Schon auf lokaler Ebene gibt es zu jedem relevanten Thema des Lebens einen Weisenrat.
Diese Weisenräte stehen in enger Kommunikation mit der Bevölkerung und mit den Weisenräten der Bezirke/Kantone.

Die Weisenräte der Bezirke/Kantone wiederum stehen in enger Kommunikation mit den Weisenräten des Landes.

5f.) Eine partizipative Kultur der Entscheidungsfindung

Hierfür werden bereits bestehende Modelle der Entscheidungsfindung wie zum Beispiel Soziokratie, Holocracy, Yamagishi Kai praktisch erprobt und weiterentwickelt.
Sowohl bei der Entscheidungsfindung als auch bei der praktischen Ausführung der Entscheidung kommt immer der oberste Leitsatz zur Anwendung:

Jede unserer Handlungen und jedes Gesetz ist immer
auf das Wohl allen Lebens ausgerichtet
– in Respekt, Mitgefühl und Achtsamkeit für die Erde und ihre Vielfalt.

In Liebe – Wahrheit – Freiheit – Gleichwertigkeit – Geschwisterlichkeit – Frieden

Wenn auch du diese Version der Neuen Erde teilst, dann schenke uns dein JA dazu.

Zeigen wir der Welt, wie viele wir sind.

27 Kommentare

  1. Wenn ich an die kommenden Veränderungen denke hüpft mein 71 jähriges Herz vor Freude…

    • Juhuuu, liebe Christina, und unseres hüpft, indem wir deinen Kommentar lesen. Alles Liebe aus der Schweiz und aus Österreich, Coco & Catharina***

  2. Seid gegrüßt, ich finde Eure Ausführungen sehr sehr toll.
    Wenn ich mich bei Euch anmelde was heißt dies dann???
    Aktive Mitarbeit oder nur Newsletter Empfängern…..???
    Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Herzlichen Gruß

    • Liebe Uschi, eine Anmeldung mit Newsletter bedeutet nur, dass du Nachrichten von uns bekommen wirst. Sobald es konkrete Projekte gibt, die sich Mitarbeiter wünschen, werden wir dies in unserem Newsletter schreiben und jede(r), der/die sich gerufen fühlt, kann dann gerne „Ja“ zu einer Mitarbeit sagen.🌸

  3. Hallo liebe Catharina und Coco,
    das ist ja WUNDERvoll geworden.
    Auf das Paradies freue ich mich schon.

    Kleiner Hinweis in Sachen Rechtschreibung. Bei Punkt 7 – Jeder Volksvertreter fehlt das k und der Helmut Thoma heißt Erwin.

    Beste Grüße
    Claudia Nijaa’Elena 🍀

    • Nochmals vielen Dank für dein Feedback, liebe Claudia,
      ist schon ein Weilchen her… wurde ausgebessert… hast du die neue Version schon gesehen?.. Alles Liebe, Coco***

  4. Ich möchte das Wort Demo(n)(k)ratie komplett streichen. Zum einen sind die demons im Wort enthalten und wenn ihr Buchstaben streicht, ersetzt oder umstellt, so wie es uns schon seit langer Zeit vorgesetzt wird, habt ihr demonratten. Auch Politiker streichen.

    • Liebe Petra, vielen Dank für deine Nachricht. So hatten wir Demokratie noch nie gesehen. Wir haben hauptsächlich über den Begriff ‚Politik‘ gewerweisselt, doch in der Übergangsphase sind wohl sowohl Demkokratie wie Politik noch Worte, die auch von all denjenigen, die noch nie von einer solchen Vision einer neuen Erde gehört haben, verstanden werden. Gerne aber besprechen wir dies in einem nächsten Treffen. Liebste Grüsse aus der Schweiz und aus Österreich, Coco & Catharina***

      • Sehe ich auch so. Zur Kommunikation geht auch, dass man verständliche Brücken baut, sonst kann man nicht informieren sondern nur verwirren.
        Der Umstand, dass viele Begriffe inzwischen gekapert, im Sinne verdreht und auch eingschleust wurden, sollte man natürlich im Auge behalten, aber dadurch nicht in unklare Formulierungen abrutschen, die nur wenige verstehen.

  5. Ich wünsche mir von ganzem Herzen eine bessere Welt in der mehr Respekt und Achtsamkeit für die Natur, den Tieren und natürlich auch unter den Menschen herscht und wenn ich auch nur einen kleinen Teil dazu beitragen kann, tue ich es mit freudigen Herzen und meinem ganzen Sein.Herzliche Grüße Cristina

  6. Grüß Gott,
    ich würde an dieser Stelle gerne einmal eine vielleicht provokative These aufstellen.
    Demokratie ist nachweislich die schlechteste Methode um zu Entscheidungen zu kommen. Sie kann evtl. stattfinden und sinnvoll sein in kleinen Kreisen, aber nicht für einen Staat.
    Es gäbe viel zu schreiben als Kommentar auf Eure Ausführungen hier. Ich möchte nur zwei Stichworte einbringen, die wovon ich persönlich überzeugt bin, zu einer wesentlich besseren Verwaltung führen würden. Zum einen das Prinzip der Subsidarität und zum zweiten empfehle ich sich mit dem Viable System Model (VSM) von Stafford Beer sich auseinander zu setzen.
    Trotzdem vielen Dank für Eure Gedanken, die Ihr hier nieder geschrieben habt. Es sind viele sehr gute Ansätze darunter.
    Herzliche Grüße
    Helmut

    • Lieber Helmut, vielen Dank für deinen Input. Gerne schauen wir uns den Begriff ‚Demokratie‘ nochmals genauer an. Alles Liebe aus der Schweiz und aus Österreich, Coco & Catharina***

    • Lieber Helmut, mit dem Viable System Model (VSM) von Stafford Beer habe ich mich auch intensiv beschäftigt und an Syntegrationen teilgenommen. Erkenntnisse aus dieser – der Natur abgeschauten – Organisationsstruktur sollten einfließen.
      Anfänglich sehe ich als Brücke die streng subsidiäre Demokratie als wichtig an. Die Subsidiarität in der Demokratie ist durch Parteiraison, Fraktionszwang und zentralistisch aufgebaute Bundesparteien ausgehebelt worden. Daher teile ich den Ansatz dieses Manifestes durchaus.

  7. Was für eine Riesenfreude, dass Ihr dieses Manifest in die Welt gebracht habt! Damit setzt Ihr etwas in Gang, von dem ich schon versuchte, es anzuregen. Ich freue mich RIESIG! Und vielen herzlichen Dank!

  8. Vor Jahren habe ich von Michael Tellinger das Buch „Ubuntu“ gelesen und was ich hier bei euch lese ist sowas von identisch.Es ist einfach fantastisch! Da kann einem nur das Herz aufgehen. michaeltellinger.com/ubuntu/
    Liebe Grüße
    Kirsten

  9. Ich möchte ein ganz tolles Buch mit Euch teilen.
    „Reinventing Organizations-Visuell“. Alles in Deutsch. Toll bebildert und hochgradig inspirierend.
    Dessen in neuen Unternehmen erprobte Ideen gehen weit über die hier zu diesem Thema veröffentlichen hinaus. Und sind sehr einfach sofort in einer neuen Gesellschaft umsetzbar. Kleinere Teams ohne Führung bestimmen das Bild der Gesellschaft. Und es funktioniert, wenn man gemeinsame Werte und eine Art Grundidee hat, wofür man zusammenarbeitet. Bitte lest es. AUGENÖFFNEND! Wer hat da Lust drauf?

    • Liebe Grit,
      Danke für deine Message, ja, Frédéric Laloux haben wir genau deshalb im Manifest erwähnt, weil er ein toll funktionierendes Modell hat.
      Wenn du ganz konkrete Ideen hast, wie wir seinen Ansatz noch veranschaulichender präsentieren können, dann lassen wir dich sehr gerne einen Vorschlag machen.
      Alles Liebe***

  10. Toll, dass ihr euch konkrete Gedanken über eine bessere Welt macht und nicht destruktiv seid! Lasst euch bitte nicht von Sprachzersetzern verwirren, die mit ätzenden Sprachspielen seit der Antike etablierte Worte wie Demokratie (altgr. demos und kratos) verunglimpfen wollen. Dämon kommt von altgriechisch daimon. Das hilft niemandem, freiassoziative dämonische Wortspiele zu machen, sondern bringt Menschen in die Angst. Eine bessere Welt erbaut man so destruktiv nicht.

    Ich möchte auch das Anliegen von Helmut unterstützen, Euch mehr auf schon gängige und schon definierte Begriffe und Strukturen zu beziehen.
    Was ist mit denn von Euch verwendeten Begriffen Staat, Volk, Land gemeint? Nationalstaaten mit Armeen als Übergangslösung? Der in der deutschen Geschichte durch Ausgrenzung bis hin zur Auslöschung benutzte Begriff des Volkes ist bei Euch wie gemeint? Soll es Enteignungen durch den Staat geben? Was ist das Ziel? Erst einmal eine Utopie zu formulieren? Wie soll der Weg sein? Transformation, Evolution, Revolution? Was ist Eure Zielgruppe? Regional, National, Global? Eine IndustriearbeiterIn in Indien, China oder Afrika hat evtl. ganz andere Probleme.
    Was haltet ihr von dem Konzept des ökologischen Sozialismus? Da gibt es doch Brücken zu anderen.
    Wer sich nicht vernetzt, wird keine Synergien erzeugen. 🪐
    Liebe Grüße Uwe

    • Lieber Uwe,
      Vielen Dank für alle deine Inputs.
      Wir haben das Manifest so formuliert, dass es wirklich jeder verstehen kann, und dass jeder ein Gefühl dafür entwickeln kann. Mit jedem ‚Überarbeiten‘ und mit den Inputs der Schwarmintelligenz verfeinern wir es aber auch weiterhin.
      Um auf deine Frage zu antworten: das Ziel des Manifestes ist es, eine Vision aufzuzeigen, wie unsere Welt auch aussehen könnte, wenn wir Menschen wieder in unsere Eigenverantwortung kommen, und wenn wir uns wieder mit dem ‚Leben‘ und dem Gefühl, was ‚Leben‘ wirklich ist, auseinandersetzen. Was natürlich eine Bewusstseinserweiterung- und daraus, konkretes Handeln, zur Folge hat.
      Mit unseren liebsten Grüssen aus dem Wienerwald, Coco & Catharina***

    • Lieber Uwe, ich bin eben erst auf dieser Seite gelandet. Denoch glaube ich, dass Du die richtigen Fragen an die falschen Leute stellst. Ich habe vestanden, dass diese Initiative eine Plattform ist, um Ziel und Weg in die neue Welt gemeinsam zu entwickeln. Insofern bist Du auch selbst Adressat deiner Fragen.

      Die Fragen nach dem konkreten Weg und den konkreten Zielen sind sehr relevant.

      Die Landkarte der Wege ist umfangreich: von Oliver Janich (der Markt regelt alles am besten, der Staat stört hier nur) bis zu Franz Hörmann (am besten errichtet man regionale Autonomien, die sich ggf. sogar ohne Markt und ohne Geld organisieren).

      Und dennoch scheint mir der breite Fächer an Wegen auf der Landkarte auf ein gleiches Ziel zuzulaufen: Die Selbstverwirklichung des einzelnen Menschen in seinem sozialen Umfeld.

      Mir scheint es daher besonders wichtig, wie wir eine Kultur für den Umgang mit Uneinigkeit etablieren. In vielen Foren beschimpfen sich Meinungsgegner auf militante und verletzende Weise und merken häufig gar nicht, dass sie eigentlich die gleichen Ziele vervolgen und sich nur im Weg dorthin entzweien.

  11. Das klingt zauberhaft. Es wäre schön wenn wir tatsächlich ein demokratisches System im ursprünglichen Sinn kreieren können!

  12. Hallo,
    super – finde ich. Vielleicht ein paar weniger Weisenräte, die wollen ja auch alle davon leben…
    Vielleicht reicht ja im regionalen Bereich ein Weisenrat mit Kompetenten Leuten zu allen Bereichen, da ja alle vernetzt denken können und auch vielseitig sind.
    Außerdem wäre es gut wenn auch in allen Weisenräten mindestens ein Praktiker ist also jemand der auch praktisch arbeitet nicht nur geistig. Viele Grüße

  13. Ps.: Bitte prüft auch ob nicht eine gut gewählte Hebamme eine Bereicherung für den jetzigen Weisenrat wäre. Es ist so wichtig wie wir in die Welt kommen und auch für uns Frauen ist wichtig wie wir gebären. Wenn wir Frauen wieder in unsere Kraft kommen wollen und sollen ist das ein wichtiger Bereich der stark vernachlässigt wird im Moment.

Schreibe einen Kommentar zu Cristina wurzerAntworten abbrechen

de German
X