3. PRODUKTIONSKREISLÄUFE / WIRTSCHAFT

Der natürliche Kreislauf:
Was im Herbst verwelkt, wird von den Bodenlebewesen
wieder zu Humus verwandelt, damit im nächsten Jahr
wieder gesunde nährstoffreiche Früchte reifen können.


3a.)
  Inspiriert vom „cradle-to-cradle“-Prinzip wird – was früher als „Abfall“ galt – zum „Nährstoff“ für neue Produktionskreisläufe

Warum wir Veränderung brauchen
Hier nachlesen

Unsere Konsumgesellschaft ist auf einem materialistischen neoliberalen Wirtschaftssystem aufgebaut, welches den Egoismus des Einzelnen braucht, um seinen Wachstumszwang zu befriedigen. Systembedingt kommt es zu immer mehr Zentralisierungen, welche die Kleinunternehmen kaputt macht und immer mehr menschliche und natürliche Zusammenhänge zerstört. Dieses System frisst sich nun
selbst und damit Mensch und Natur auf. Es ist, wie bei einem Atomkraftwerk, welches ausßer Kontrolle geraten ist.

Versuche der Digital-, Pharma- und Finanzelite, dieses System durch einen „Great-Reset“ mit seinen wunderversprechenden Zero-CO2 und „Transhumanismus“-Programmen zu retten, werden einen Kollaps nur etwas hinauszögern. Medien
und Politik (auch die Grünen) verkaufen uns diese Massnahmen allerdings als eine erstrebenswerte Zukunft, deren „Anschluss“ wir auf keinen Fall verpassen dürfen.

Solange wir noch an diesem neoliberalen Wirtschaftssystem festhalten, haben wir keine Chance, die Welt in eine bessere Richtung zu drehen! Die Probleme verschlimmern sich täglich. Hier ist eine Beschreibung des wachsenden Müllberges als Beispiel:

Im globalen Durchschnitt produziert jeder Mensch 0,74 Kilogramm Müll pro Tag. Die Menge steigt mit zunehmendem Wohlstand.
In Deutschland verbraucht man jede Stunde etwa 320.000 Einwegbecher für Kaffee.
2016 verursachten die Deutschen rund 700 Kilogramm Müll pro Kopf, davon 38 Kilogramm Plastikverpackungsabfälle pro Kopf.
Bis 2015 wurden global mehr als 8,3 Milliarden Tonnen Plastikmüll erzeugt.
Davon wurden etwa 9 Prozent recycelt, 12 Prozent verbrannt und 79 Prozent deponiert oder in der Umwelt entsorgt! All diese Abfälle verteilen sich nun zunehmend über unseren gesamten Planeten in Luft, Wasser, Erde und allen lebenden Organismen, von Pflanzen, Tieren, bis in zu den Menschen.

Die Gesamtmenge des Plastikmülls im Meer wird auf 86 Millionen Tonnen geschätzt. Davon sollen nur 0,5 Prozent auf der Meeresoberfläche treiben. 39 Prozent sollen sich bereits schwebend in der Wassersäule oder in den Tiefen der offenen Meeres befinden. 33,7 Prozent entfällt auf die Küsten und den Meeresboden und 26,8 Prozent sollen in Küstengewässern treiben.
Jährlich gelangen rund 10 Millionen Tonnen Müll ins Meer. Etwa 75 Prozent davon sind Kunststoff.

Jährlich verenden etwa 1.000.000 Seevögel und 135.000 Meeressäuger durch den Kontakt mit unserem Plastikmüll.
Der Plastikmüll im Meer schadet mehr als 600 marinen Tierarten.
Mindestens 15 Prozent aller Arten sind durch die Aufnahme von oder das Strangulieren
in Plastikteilen gefährdet.
Ein Eissturmvogel hat durchschnittlich 34 Plastikteile im Magen, die 0,31 Gramm wiegen.
Forscher haben 38 unterschiedliche Mineralwasser untersucht und in jedem Mineralwasser Mikroplastik-Partikel festgestellt.

Zudem wurden auch menschliche Stuhlproben untersucht. Durchschnittlich wurden 20 Mikroplastik-Teile pro 10 Gramm Stuhl gefunden.

Quelle auch: https://www.careelite.de/plastik-muell-fakten/
Die Liste der Müll-Dramen lässt sich derzeit noch sehr lange fortsetzen.

In einem neuen menschen- und naturverantwortlichen Gesellschaftssystem werden sehr reduziert nur noch Konsumgüter gekauft, die wirklich gebraucht werden. Diese werden weitgehend so nachhaltig hergestellt, dass sie sehr lange halten, repariert werden können und alle Teile recyclebar sind.

Verbrauchsgüter wie zum Beispiel Reinigungsmittel, Shampoos oder Körperpflegemittel und deren Verpackungen werden aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und gelangen nach ihrer Verwendung durch Kompostierung wieder in die Erde zurück.

Gebrauchsgüter wie zum Beispiel Autos, Waschmaschinen und Computer werden wieder langlebig und reparierbar aus sog. „technischen Nährstoffen“ hergestellt. Nach Ablauf ihrer Dienstzeit werden durch einen menschen- und naturschonenden Recyclingprozess wieder neue Geräte hergestellt.

Verpackungsmittel sind entweder wieder befüllbar oder kompostierbar.

Nahrungsmittel werden so weit wie möglich verpackungsfrei angeboten oder sind in mitzubringende Gefäße abfüllbar. Alle Verpackungen werden nach ihrer Dienstzeit recycelt.

Die Produktion basiert allgemein auf dem 5R-Prinzip: 1. R-efuse, 2. R-educe, 3. R-euse, 4. R-epurpose, 5. R-ecycle

DENKE GLOBAL
KAUFE LOKAL
FOLGE DEINEM HERZEN


3b.)
Die Langlebigkeit von Geräten wird gefördert und Produkte werden so hergestellt, dass sie 10 Jahre Garantie haben und einfach repariert werden können

Warum wir Veränderung brauchen
Hier nachlesen

Die vorzeitige Alterung unserer Geräte:
Ein großer Teil der technischen Produkte wird von vornherein mit geplanter Obsoleszenz produziert, d.h. mit geplanten Sollbruchstellen, die zu einer somit künstlich herbeigeführten, frühzeitigen Alterung oder dem geplanten Funktionsverlust führen.

Auch Updates – zum Beispiel bei Smartphones –  oder andere Neuerungen können dazu führen, dass die Nutzer nicht mehr mit der Funktionsweise des Produktes zufrieden sind und aus diesem Grund ein neues Gerät kaufen wollen oder müssen.

 

Jeder qualifizierte Handwerker wird diese Geräte mittels einer vom Hersteller gelieferten Anleitung wieder funktionstüchtig machen können.

3c.) Alle Nahrungsmittel finden ihre Abnehmer – sie werden nicht mehr einfach weggeschmissen oder verbrannt

Warum wir Veränderung brauchen
Hier nachlesen

Weltweit hungern etwa 821 Millionen Menschen, das sind 11 Prozent der Weltbevölkerung. Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. Etwa 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel gehen jedes Jahr verloren oder werden verschwendet.
Quelle: https://www.careelite.de/welthunger-statistiken-fakten/Quelle: 

 

Die Landwirte produzieren die Menge der Lebensmittel – soweit wie möglich – nach Absprache mit ihren Kunden. Nahrung, die nicht verkauft wird, wird Hilfsbedürftigen oder auch Tieren gratis zur Verfügung gestellt oder kompostiert und so der Erde direkt zurückgegeben.


3d.)
Die Ziele eines Unternehmens sind anstatt Profit die wirkliche Bedarfsbefriedigung des Kunden, das Glück der Mitarbeiter und die Gesundheit der Erde

Warum wir Veränderung brauchen
Hier nachlesen

Die meisten Menschen arbeiten nur, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, nicht
um der Erfüllung durch die Arbeit selbst willen. Sie stehen mehr im Dienst ihrer Arbeitgeber als im Dienst ihres Lebens.
Bei den meisten Unternehmen geht es nur noch um die Profitmaximierung. In solchen „sinnlosen“ Unternehmen, die meist auch noch sehr hierarchisch geführt werden,
fühlen sich selbst die gutbezahlten Mitarbeiter nicht mehr wohl.
Menschen und die Natur werden ohne Rücksicht auf Verluste ausgebeutet,
um billig zu produzieren und Massen – meist an Dingen, die sowieso niemanden auf Dauer befriedigen – zu produzieren.

 

Nach dem Erfolgsmodell von Frédéric Laloux  sind Firmen wesentlich erfolgreicher und die Mitarbeiter glücklicher, wenn sie den „Service für ihre Kunden“ direkt mitgestalten können. Dies ist besser möglich, wenn Hierarchien reduziert und Einnahmen, Ausgaben und Gehälter offengelegt werden. Selbst neue Stellenausschreibungen oder neue Produkt- oder Marktstrategien werden gemeinsam bewegt. Ein reibungsloses Funktionieren schafft interne Begeisterung und Motivation und zieht gleichzeitig neue potenzielle externe Kandidaten und Kunden an.

 


3e.)
Wir unterstützen die regionalen Hersteller, indem wir keine Produkte mehr importieren, die im eigenen Land in genügender Menge hergestellt werden können

Warum wir Veränderung brauchen
Hier nachlesen

Anstatt lokal und biologisch zu kaufen, kaufen die meisten Menschen lieber
(vordergründig) billig, international und industriell in den großen Supermärkten.
Dabei schadet diese billige Art zu konsumieren der eigenen Gesundheit und der Gesundheit der Erde erheblich.

In der konventionellen Produktion – besonders in Gewächshäusern – werden
Pestizide und Düngemittel verwendet, die dazu führen, dass die
Lebensmittel viel von ihrem Geschmack und Nährwert verlieren.

Der Irrweg: Knoblauch aus China? Äpfel aus Neuseeland? Tomaten aus Spanien? Eine Avocado pro Tag aus Südamerika? Erdbeeren im Winter?
Siehe auch: https://www.careelite.de/saisonal-einkaufen/

 

Von Produzenten, die Menschen, Tiere und die Natur ausbeuten, wird strikt nichts gekauft oder importiert. Es werden auch keine Produkte mehr importiert, die mit Pestiziden behandelt oder gentechnisch verändert wurden.


3f.)
Gefördert werden nur mehr kleine und mittelgroße Produktions- und Dienstleistungsunternehmen

Warum wir Veränderung brauchen
Hier nachlesen

Kleine und mittlere Unternehmen leiden unter dem oft unfairen Wettbewerb durch große transnationale Konzerne. So haben zum Beispiel Supermärkte die kleinen Nachbarschaftsläden verdrängt, Agrarriesen haben die Lebensgrundlage vieler Bauern zerstört, Disconter diverser Sparten haben unzählige kleine, privat geführte regionale Händler in den Ruin getrieben etc.

Die Produktion und der Verkauf in der Landwirtschaft werden durch immer restriktivere Normen behindert, die manchmal an Absurdität grenzen. Zum Beispiel darf ein Bauer seine Schweine nicht mehr mit den Abfällen aus seinem Haushalt oder Restaurant füttern, wenn er ihr Fleisch verkaufen will, aber er kann sie mit Tiermehl füttern, das aus den Kadavern toter Tiere hergestellt wurde – auch von Tieren mit Krankheiten!  Kinder wissen nicht mehr, wie frische Kuhmilch oder wie eine reife Tomate schmeckt. Der günstigste Preis ist das Einzige, was zählt, einschließlich der Arbeit, denn die Ausbeutung von Arbeitern ist Teil der Gleichung zur Gewinnmaximierung. 

 

Innerhalb der nächsten Jahre werden Discountketten und Konzerne aufgelöst.

In den Städten bilden sich Einkaufsgemeinschaften, die ihre Produkte direkt von den Handwerkern, von Biohöfen aus der Region beziehen.
Computerapps helfen, Erzeuger von Spezialitäten zu lokalisieren und gemeinschaftliche Lieferungen zu organisieren.
Es werden vermehrt regionale Läden mit vorwiegend lokalen Produkten gegründet.

Menschen produzieren wieder für Menschen. Damit wird eine Beziehung zu den Herstellern und Produkten hergestellt.


3g.)
Die Erforschung und Entwicklung von erneuerbarer und auf allen Ebenen nachhaltiger Energie

Warum wir Veränderung brauchen
Hier nachlesen

Vor 150 Jahren hat der zunehmende Energiebedarf fast den gesamten
Waldbestand in Europa vernichtet.
Rettung brachten erst der schnell anwachsende Kohlebergbau und dann das Erdöl. Mit diesen fossilen Energieträgern wurden damals die Industrialisierung und damit die moderne Weltwirtschaft erst ermöglicht. Das gesamte Leben auf der Erde hat sich dadurch vollkommen verändert, im Positiven
wie im Negativen.

Dieser Kunstgriff in die limitierte Schatzkammer unserer Erde war damals notwendig. Wir haben es aber bis heute verpasst, uns mit Hilfe dieses Kunstgriffes in die Schatzkammer der fossilen Energien eine neue und nachhaltige Zukunft aufzubauen.

Natürlich gibt es nun auch sehr sinnvolle, alternative Energien aus Sonne,
Wind, Wasser, Biomasse
usw. Auch wird an verschiedenen Stellen an Techniken von „freier Energie“ gearbeitet, die einer nichtphysischen Ebene entnommen werden kann. Aber, wenn man meint, diese neuen Energieformen werden alles retten und wir können, wie gehabt, so konsumsüchtig weiterleben, dann ist das sehr naiv. Die Herstellung  alternativer Techniken verschlingt auch fossile Energieträger und die Rohstoffe gehen ebenso mit neuen Energieformen bald zu Ende. Dieser naive Glaube ist vergleichbar mit einem notorischen Raucher, der meint, mit Bio-Zigaretten vor Krebs geschützt zu sein.

Wir müssen da schon ehrlicher und pragmatischer mit uns selbst umgehen. Jeder kann, wenn er nur will, sich mit viel weniger und nachhaltiger Energie sein Leben einrichten. Durch die Reduzierung der Konsumgüter kann überall sehr, sehr viel Energie eingespart werden. Diese Einsparung hat immer wieder damit zu tun, wo ich meine Prioritäten setze.“
(Uwe Burka)

Ein paar Gedanken zu unserer Abhängigkeit von Elektrizität:
In diversen Medien ist seit einigen Jahren immer wieder von der „drohenden Gefahr
eines Mega-BlackOuts“ zu lesen – d.h. eines längere Zeit andauernden Stromausfalles.
Während es noch vor weniger als 150 Jahren kaum einen relevanten Unterschied auf der Erde gemacht hätte, wäre es zu einem Stromausfall gekommen, so haben wir uns in dieser relativ kurzen Zeitspanne von Strom abhängig gemacht.
Überprüfen wir unser aktuelles Leben – was würde passieren, wenn der Strom plötzlich ausfiele?

Welche Konsequenzen hat es, wenn sich die Türen der Supermärkte nicht öffnen lassen?
Haben wir über blockierte digitale Zahlungsmittel nachgedacht? Wie lange halten sich Lebensmittel in den Gefriertruhen der Märkte und bei uns zuhause? 
Ist uns bewusst, dass Heizungswasser, Trinkwasser- und Abwasser meistens über Elektropumpen transportiert werden?
Diese Liste ist endlos! Schon wenige Tage Stromausfall würden uns in ein totales Chaos mit vielen Toten führen. Wenn man zudem bedenkt, dass fast alle großen und kleinen Stromversorgungen elektronisch über das Internet geregelt werden und diese Steuerrungen von Hackern angegriffen werden können, dann kann man erahnen, wie fragil unser modernes Leben allein schon in diesem so selbstverständlich konsumierenden Bereich ist. Mit 5G schließlich plant man nunn auch noch die letzten Lampen, Heizkörper, Kühlschränke usw. übers Netz anzusteuern und zu kontrollieren.

Es macht Sinn, sich jetzt schon zu überlegen, wie jede(r) von uns die Abhängigkeit von Strom minimieren kann – wie immer ist die beste Energiepolitik die Einsparmaßnahmen. Darüber wurde bislang allerdings kaum gesprochen, da damit
kein Geld verdient werden kann.

 

Die beste Energiepolitik sind Einsparmassnahmen.
In der Übergangsphase beschleunigen Energiesteuern
den Einsparungsprozess. Energiesteuermehreinnahmen werden zunächst für die Entwicklung und den Bau von zukunftsfähigen Energieanlagen und Energiesparkursen für die Bürger eingesetzt, später in weitere lokale Infrastrukturmassnahmen.

In naher Zukunft werden keine fossilen Brennstoffe mehr benutzt.

Dezentrale, autarke Stromversorgungsnetze, die in ihren zentralen Funktionen auch ohne Steuerung über das Internet funktionieren, werden weiterentwickelt und überall installiert. Jedes Dorf, jede Gemeinschaft und jeder Stadtteil kann sich so autark mit erneuerbarer Energie versorgen.

Patente von unterdrückten Technologien und Erfindungen, die zur Lösung der Energieprobleme und  zur Heilung von Mensch und Erde beitragen, werden der Menschheit großzügig zur Verfügung gestellt, weiterentwickelt und zur Anwendung gebracht.

3h.) Transport

Warum wir Veränderung brauchen
Hier nachlesen

Die derzeitige Gesetzeslage – zum Beispiel der EU – führt dazu, dass die Produktion von Produkten mit absurden Transportwegen verbunden ist:  Rohstoffe aus dem einen Land werden in einem zweiten Land mit Billiglöhnen verarbeitet, teilweise kommen Komponenten aus einem dritten Land dazu, verpackt werden diese Produkte oft in einem vierten Land, bevor sie wieder zum Verkauf in das erste Land zurücktransportiert werden etc.
Das eigene Auto wird häufig dem öffentlichen Verkehrsmittel vorgezogen, da oft nur die Benzinkosten zum Vergleich mit den Bus- und Bahnkosten herangezogen werden. Dies zieht die Probleme des Individualverkehrs nach sich:
Höhere Umweltbelastung durch die Produktion der Fahrzeuge, durch höheren Treibstoffverbrauch, Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Erde, Luftverschmutzung, lange Transportwege des Treibstoffes, erhöhte Feinstaubbelastung durch Reifenabrieb, erhöhter Lärmpegel, hohe individuelle Kosten, höhere Unfallgefahr, erhöhter Platzbedarf.

 

Die Erforschung emissionsfreier und in der Produktion komplett nachhaltiger Verkehrsmittel wird gefördert.

An den Rändern der Städte gibt es kostenlose öffentliche Parkplätze mit guter Verbindung zum öffentlichen Verkehrsnetz. Die Fahrradwege werden weiter ausgebaut und es gibt zahlreiche Carsharing-Initiativen.

Öffentliche Verkehrsmittel werden gratis angeboten.

Auch hier gilt es, den Fokus auf die Region zu richten. Hier in der eigenen Region wird produziert, hier finden wir unsere Lieblingsdienstleister und unsere Arbeitsstellen. Dadurch benötigen wir weniger Transporte. Wir sparen Arbeitswege, Energie, wir benötigen weniger Autos. Wir haben weniger Lärmbelästigung, Verschmutzung, weniger Verkehrstote, weniger Stress.
Auch hier wird in der Übergangsphase die bereits genannte Energiesteuer dabei helfen, die Transportwege automatisch zu minimieren.

3i.) Wirtschaft basiert auf Geschwisterlichkeit

Warum wir Veränderung brauchen
Hier nachlesen

Unsere Wirtschaftssysteme basieren auf alten Theorien, die heute zu neoliberalen Theorien führen, welche die Gewinnmaximierung als einziges Ziel anstreben. Studien zeigen jedoch, dass sich das menschliche Glück nach Erreichen einer bestimmten Schwelle des Wohlstands von dieser exponentiellen Kurve des Gewinnstrebens abkoppelt und abnimmt. Die schwindelerregenden Zahlen von Menschen mit Depressionen, Selbstmord und Burnout sind ein Beleg dafür.

Die Wirtschaft wird wieder in den Dienst des konkreten Austausches gestellt. Sie dient dazu, die Bedürfnisse des jeweils anderen zu befriedigen. Die Unternehmen sehen sich als Partner und nicht als Konkurrenten. Sie entwickeln Zusammenarbeit und Kooperation

Wenn auch du diese Version der Neuen Erde teilst, dann schenke uns dein JA dazu.

Zeigen wir der Welt, wie viele wir sind.

43 Kommentare

  1. Ein freies arbeiten im Dienst der Gesellschaft ,Kunst,Handwerk und sozialer Dienst gehören zusammen.

  2. Meiner Vorstellung nach, beginnt die grenzenlose Freiheit dort wo das Geldsystem und der Tauschhandel endet. Ein einfaches Geben und Empfangen durch Selbstlosigkeit reicht aus und drückt die Wahrheit, Freiheit, Gleichwertigeit, Geschwisterlichkeit und Frieden aus.

    Weltweit kann man die Permakultur vorantreiben, da auf dies Weise die Hungersnot beseitigt wird, weil die Menschen lernen alles miteinander zu teilen, so verschwindet auch die Obdachlosigkeit. Viele glauben wenn es kein Geldsystem geben würde, dann würde der mensch faul sein, doch dem ist nicht so, weil die Menschen sich selbst zum Ausdruck bringen möchten, indem sie sich selbstverwirklichen.

    Ideen können gemeinsame Projekte fördern, die zum Wohl der Gemeinschaft beitragen. Jeder ist für jeden da, der Hilfe braucht, denn eine Hochentwickelte Gesellschaft erkennt man daran, das auch die Schwächsten Mitglieder umsorgt sind damit sich alle wohl fühlen.

    Konflickte werden Gewaltlos gelöst, alle Waffen sind abgeschaft weil, die Wertschätzung an erster Stelle steht. Technologien die im Einklang mit der Natur stehen werden weltweit eingesetzt, Häuser werden in die Landschaft eingefügt, Regenerationskammern werden zu Heilungszwecken bereitgestellt, dadurch wird auch die Verjüngung angeboten, denn der Mensch kann selbst bestimmen wann er sterben möchte…

    In Liebe und Dankbarkeit.
    Udo

    • Lieber Udo, vielen Dank für dein Feedback… mehr oder weniger so wie du es beschreibst, kannst du es auch im Manifest lesen, richtig? Wir bleiben dran. Alles Liebe aus der Schweiz und aus Österreich, Coco & Catharina***

  3. Genau so sollte es sein

  4. So genial! Seit meiner Kindheit (bin jetzt ü 70) waren das meine Vorstellungen vom Leben. Nur war ich immer gefangen im System und mein Umfeld meinte ich sei eine total verrückte Esoterikerin und irgendwelche Sektenanhängerin.
    Es geht mir heute viel besser und ich sehe, dass sich die Welt und das Bewusstsein der Menschen am Verändern ist. (Nur: ohne Maske rumzulaufen schaffe ich nicht….. mag immer noch keine Konfrontationen).
    Mögen die Menschen „verwachen“.
    Herzliche Grüsse und alles Lie e
    Gerda Gass

    • Liebe Gerda, danke für deine Nachricht, und vielen Dank dafür, dass du mit deiner Vision schon seit so langer Zeit mithilfst, diese neue Erde zu erschaffen. Wir freuen uns…***

  5. Gudrun Engelhardt-Wolter
    Gudrun Engelhardt-Wolter

    Genauso will ich leben

  6. Wie herrlich! Vielen Dank für diese Initiative! Wir sind eine kleine feine regionale Visionsrunde und haben an Silvester begonnen, eine natürliche Neue Weltordnung in eine Mindmap zu gießen. Unseren ersten Entwurf haben wir mit diesem Manifest verglichen (bisher bis zu Punkt 3 – Wirtschaft) und schon sehr große Übereinstimmung festgestellt!
    Manifest der Neuen Erde bedeutet ja „Grundsätze der Neuen Erde“. Von daher gehören für uns viele Dinge hinein, die auf dem neuen Bewusstsein der Menschen basieren und dadurch selbstverständlich werden.
    Es finden sich im Text Passagen, die die alte Denkweise des überholten Systems einplanen, von dem wir uns in der Zukunft „Neue Erde“ doch schon verabschiedet haben werden.
    Dies scheinen uns Vorstufen auf dem Weg zur Neuen Erde und Vorschläge für Methoden zu sein. Wir würden uns im Manifest stattdessen auf das Ziel „Neue Erde“ konzentrieren und uns nicht auf einen bestimmten Weg festlegen wollen. Es kann vielleicht auch ganz anders gehen.
    Auf der Neuen Erde muss z.B. nichts mehr verboten werden, weil Dinge / Ansichten einfach so verschwinden, da sie im neuen Bewusstsein überflüssig werden, der Vergangenheit angehören. Solche Formulierungen tauchen ja im Manifest auch schon auf.
    Ein Kommentar, in dem wir uns konkret auf Abschnitte im Manifest beziehen, folgt noch.
    Herzliche Grüße!

    • Liebe Charlotte, vielen Dank für dein Feedback. Wir sind nochmals über die Bücher, und die jetzige Version ist noch etwas ausgereifter als diejenige vor einem Monat. Wir würden uns auf alle Fälle über euren Kommentar freuen. Alles Liebe aus der Schweiz und aus Österreich, Coco & Catharina***

  7. Hallo, ich habe es vielleicht übersehen, ich finde es wichtig das Mütter frei entscheiden dürfen ab wann sie ihr Baby/Kind „abgeben“ möchten, um arbeiten au gehen. Auch sollte eine finanzielle Unterstützung für diese Frauen gewährleistet sein.

    • Liebe Sonia, vielen Dank für dein Feedback, das Manifest beinhaltet tatsächlich die Freiheit zu entscheiden, die finanzielle Unterstützung der Mütter ist auch ein sehr guter Punkt, den wir gerne für unsere nächste Version berücksichtigen werden. Alles Liebe..

  8. Danke für eure wundervolle, großartige Arbeit!
    Ein kleiner Hinweis: Da hat sich noch was reingemogelt ;))
    Bitte ersetzt das NICHT bei
    3d.) Das Ziel eines Unternehmens ist nicht vorrangig Profit, sondern die wirkliche Bedarfsbefriedigung des Kunden, das Glück der Mitarbeiter und die Gesundheit der Erde
    Es lässt sich wunderbar verändern durch: „anstatt“
    Danke.

  9. Es wäre schön in die Vision der neuen Erde auch die aktuellen Erkenntnisse auf dem Gebiet der freien Energie zu integrieren (mehr dazu auf http://www.oevr.at/) und die Möglichkeiten zur integralen Umweltheilung durch Projekte wie die von Herrn Abdellaziz (https://desert-greening.com/).
    Es wäre auch wichtig der Natur viel Fläche zu Regeneration und Renaturierung zurückzugeben.
    Vielen Dank für eure wunderbare Arbeit!!!
    lg, Verena

  10. Es ist möglich, dezentrale, kommunale, quasi autarke Energieversorgungssysteme für Strom, Wärme und Mobilität auf Basis von Photovoltaik und sofern möglich auch Windkraft zu schaffen. Dicht besiedelte Regionen werden allerdings von umliegenden dünnbesiedelten Regionen dort überschüssige Energie importieren müssen. Agri-PV, bei der gleichzeitig auf derselben Fläche Pflanzen und Sonnenenergie mit PV geerntet wird, wird neben PV-Dachanlagen in Zukunft eine große Rolle spielen müssen. Ebenfalls muss das schwankende Angebot an Erneuerbarer Energie durch Speicherungssysteme hauptsächlich mit Wasserstoff an den Bedarf angepasst werden, damit nachts und im Winter nicht die Lichter und die Heizungen ausgehen und die Transportsysteme zum Stillstand kommen. Dafür habe ich als Ingenieur Konzepte für Kommunen und Landkreise entwickelt. Ganz Deutschland könnte sich so allein mit Sonne und Wind mit einem Netz von kommunalen und regionalen Energie-Zellen zu 100% selbst versorgen. Man müsste allerdings sofort diese Konzepte in Pilotanlagen erproben und für die breite Anwendung weiter entwickeln und optimieren. Diese dezentralen Energie-Zellen könnten auch weltweit als Vorbild und Blaupause dienen.

  11. Schöne und richtige Ideen. Der Kreislauf ist ein ehernes Prinzip des Lebens, alles außerhalb davon produziert ein Ungleichgewicht und damit große Probleme. Es wird ja viel geschrieben über Probleme, die besonders auf unsere unbewusste Lebensweise zurückzuführen sind. In Indien gibt es ab und zu mal Strom 😛 Die sind nicht weniger glücklich deswegen 😉
    Lg

  12. Liebe Manifestier-Familie,

    Das Thema: „In naher Zukunft werden keine fossilen (Brenn-) stoffe mehr benutzt“ sollen wir genauer angeschaut und diskutiert.

    Ich war eine totale Gegnerin der Kernkraftwerke, bis ich einen Vortrag von Prof. Dr. Dr. Hans-Werner Sinn hörte. Er ist der Ansicht und hat es anschaulich beschrieben, dass alle nuklearen Brennstäbe die in den Zwischenlagern liegen, also der jetzt bereits vorhandene nukleare Abfall, immer wieder aufbereitet werden kann. Dadurch braucht es keine Endlager und wir würden den Generationen nach uns nicht auf unendlich lange Zeit, eine unkalkulierbare nukleare Zeitbombe hinterlassen.

    Zu diesem Thema möchte ich noch beifügen, dass ich vor langer Zeit die Vorhersagen einer indianischen Seherin gelesen habe, die sagte, dass einmal die Menschen zur Stromgewinnung das Magnetfeld der Erde nützen.

    Alles Liebe

    • Liebe Traudl, vielen herzlichen Dank für deine Einbringung.
      Sehr gerne besprechen wir diesen Punkt mit unserem Weisenrat, und bitte, gib uns doch auch den Link zum Vortrag von Prof. Dr. Hans-Werner.
      So als spontanes Feedback ist es natürlich was ganz anderes, wenn man die Rohstoffe neu gewinnt oder sie quasi ‚recyclen‘ kann.
      Alles Liebe dir, aus Lausanne und dem Wienerwald, Coco & Catharina***

      • Liebe Coco, liebe Catharina,

        Hier ist der Link: https://www.youtube.com/watch?v=3Q6uXb1RAzo
        Das Thema Wiederaufbereitung ist in der Fragerunde nach dem Vortrag bei ca. 1:18 Stunden. Der Vortrag ist auch hörenswert.

        Ich wünsche das Forschung und Technik wieder auf die Grundlage einer schöpfungsbejahenden Ethik gestellt wird. Das gilt auch für den Mobilfunk mit seiner gepulsten Strahlung. Gute Beiträge zu diesem Thema findet man unter
        https://kompetenzinitiative.com/

        Liebe Grüße an Euch und an den Weisenrat

  13. Liebe Catharina, liebe Coco!

    Danke für Eure erhebende Arbeit ! ❤️

    Endlich eine Initiative, die sich nicht auf Probleme, sondern auf Lösungen konzentriert!

    Ich freue mich und bin dankbar gemeinsam mit euch diese Neue Erde jetzt entstehen zu sehen!

    Seid umarmt!
    In Achtung und Respekt vor Eurem Sein!

    Maria

  14. Das ist ein wunderbarer Anfang, wir sind auch mit voller Energie auf diesem Weg – Wir melden uns – Euch besten Dank

  15. Ich bin auf einen interesanten artikel Gestossen. es get um die herstellung von Biologisch-abbaubarem-plastick
    der aus organischem abfall hergestellt wird (als resorse kann man auch alten bioplastik oder klärschlam verwenden. dadurch entstet ein sich selbst erhaltender kreislauf)

    es gibt mehrere ändliche verfahren https://www.impactlab.com/2009/05/20/microbes-turn-organic-waste-into-eco-friendly-plastics/

    diese technick würde ein ressorsen und abfalproblem auf einmal lösen.

    ich werde versuchen meine lokal regirung dazu zu bewegen eines der projekte finanziel zu unterstüzen.

  16. Freut mich sehr, was ich gelesen habe. Ich möchte nur auch weiterleiten, was ein Freund mir gerade geschrieben hat zu der Tierhaltung, vielleicht könnte mensch da nochmals nachbessern?

    „Tiere (wie die Stiere aus den Milchbetrieben, die Junghähne aus der Eierproduktion oder überzählige Wildtiere) werden in ihrer natürlichen und gewohnten Umgebung so leid-arm wie möglich getötet und dabei als empfindende Lebewesen wahrgenommen und geehrt.“ – So leid arm wie möglich getötet?? Wie soll das aussehen? Wer macht das? Wieso überhaupt tierische Landwirtschaft, wenn wir wissen, dass es nicht ohne Mord möglich ist? Zur Zeit wandern über 7 Milliarden männliche Kücken direkt nach der Geburt lebend in einen Schredder. Wie ist der Plan die „leidarm“ umzubringen?

    Und wie sieht es mit der Milchproduktion aus? Derzeit werden Milchkühe einmal pro Jahr vergewaltigt, um sie zu schwängern, damit sie mehr Milch produzieren. Von den dadurch geborenen Kälbern werden die meisten direkt gemordet und die, die am Leben gelassen werden, werden innerhalb der ersten 24h nach der Geburt von der Mutter getrennt, weil man die Muttermilch dem Konsumenten verkaufen will.

    Für nachhaltige, tierische Landwirtschaft wie du sie beschreibst brauchst bei derzeitiger Weltbevölkerung etwa die Landfläche von 15 Erden.
    Ich verstehe nicht, wieso man eine neue Art zu leben nicht direkt ohne Mord und Leid rein pflanzenbasiert aufbaut.

    • Lieber Sascha,

      Vielen Dank für dein Feedback. Es lohnt sich auf alle Fälle, das Manifest nochmals mit den Augen der ‚Lösung‘ durchzulesen… Es geht uns beim Manifest der Neuen Erde darum, in der Übergangszeit in der wir uns befinden, realistische und umsetzbare Lösungen vorzustellen… Und es wäre der Tierwelt und auch der Pflanzenwelt schon um ein 100’000faches gedient, würden wir sie wirklich ehren und mit Liebe und Achtsamkeit behandeln, und die wunderbaren Geschenke anerkennen, die sie uns machen, und die auch dem Aufbau unserer Neuen Erde dienen.***

    • Weil sich manche das nicht aufzwingen lassen wollen und werden.

  17. Hallo,
    zum Ziel „Glück der Mitarbeiter“ das gibt es bereits. Ich kenne jemanden die in einer Behinderten Werkstatt arbeitet und dort wird darauf geachtet das die Leute einen Sinn in ihrer Arbeit sehen, sich wohl fühlen sich nicht überfordert fühlen etc. Es gibt das also schon. Mal als positiv Perspektive VG

  18. Excellent site you have got here.. It’s difficult to find excellent
    writing like yours these days. I truly appreciate people like
    you! Take care!!

    • Thank you so much, Mauricio… yes, we have beautiful souls who have helped us translate it and are enchanted about the result… What a great compliment, that we’ll transmit further, thank you.. ***

  19. Ihr Lieben,
    vielen Dank für dieses Manifest. Damit haben die Menschen etwas an der Hand, um sich eine wunderbare Zukunft zu visualisieren. Welch ein Geschenk. Aber auch für mich. Von 2017 bis Anfang 2020 habe ich mit meinem Mann die Geschäftsführung in unserem großen Hotel getauscht. Ich bin dort aufgeblüht, weil ich wieder soviel zum Natürlichen verändert habe bzw. mit einigem begonnen habe. Wieder kochen ohne Fertigprodukte, eigene Bäckerei usw., Vermeidung von Abfällen jeglicher Art und vieles mehr. In Kürze werden wir aus unseren Speiseabfällen Terra Preta herstellen. Dafür kann ich die Firma Bokadoo aus Österreich empfehlen: http://www.bokadoo.com/
    Gleichzeitig habe ich ein großes Zentrum ins Leben gerufen, in dem sich Menschen zusammenfinden, die natürliche Heilweisen anbieten. Heiler, Heilpraktiker, Ärzte und Therapeuten wirken an einem Ort. Ich selbst bin Heilerin, aber auch Unternehmerin und Beraterin. Meine Ärztin hat sich in unserem Hotel niedergelassen und erfüllt sich dort einen Traum und bietet Naturheilverfahren und einiges mehr an. Es beginnt langsam, dass wir Ausbildungen für natürliche Heilweisen anbieten können. Es werden noch Vorträge folgen. Unter anderem wohnt in meiner Nähe Dr. Heidi Wichmann, die Algenexpertin. Wir werden noch Interviews machen und unsere Informationen in die Welt tragen.
    Ach, ich könnte jetzt lange erzählen. Wichtig ist noch, dass ich damals ebenfalls so viele Informationen erhalten habe, die sich im Manifest befinden. Ich dachte damals, ich müsste das alles selbst umsetzen und habe mich und mein Team überfordert. Ich hatte so viele Visionen, habe mich dann aber eine längere Zeit zurückgezogen und mein Begeisterung war abhanden gekommen. Und nun wurde ich vor einiger Zeit zu eurem Manifest geführt und was soll ich sagen: das Brennen kommt zurück. Ich hatte meinen roten Faden verloren und wusste nicht mehr, warum ich eigentlich hier auf der Erde bin.
    Inzwischen ist mir dadurch klar geworden, dass ich natürlich nicht alles alleine machen muss. Ich hatte damals niemanden, mit dem ich mich zusammen tun konnte. Jetzt kann ich endlich klar sehen und es geht weiter. Dafür danke ich euch von Herzen. Das Leben kehrt in mich zurück. Und inzwischen will unsere jüngste Tochter Katharina das Unternehmen voller Freude weiterführen. Und was soll ich sagen:: sie findet meine Ideen toll und möchte alles im Unternehmen fortführen und weiter ausbauen.
    Auch jetzt spüre ich meine Dankbarkeit, Freude, Erleichterung und auch Berührtheit für die Heilung von Mutter Erde.
    Liebe Grüße
    Cerstin Vosteen

    • Cerstin, danke, danke, danke dir für deine wunderbaren Worte, für deine Vision und für dein konkretes Anpacken und Umsetzen in diesem, scheint uns, wunderbaren Ort!!!.. Wir sind überglücklich, mit dir vernetzt zu sein, und spüren die Kraft in deinem Wirken! Wowwww! Solche Beispiele braucht die Welt, und jetzt dann noch Terra preta!… Bestimmt werden wir zusammenarbeiten können, und hast du schon von der https://www.fairnesskultur.com/de gehört? Sina von der Fairnesskultur gehört auch zu uns und wäre bestimmt überglücklich, dich und dein Projekt, falls Ihr euch noch nicht kennt, kennenzulernen. All the best, Coco & Catharina***

  20. Liebe Macher des Manifests der neuen Erde!

    Ich habe über Judith Haferland Euer Manifest kennengelernt und bin begeistert. Vor allem auch, weil Ihr offensichtlich auch das Konzept des deutschen Philosophen Rudolf Steiner der „Sozialen Dreigliederung“ aufgegriffen habt, das einzig in der Lage ist, dauerhaften Frieden und gesunde Gesellschaften zu erhalten. Ich fände es wichtig, dass Ihr die Geisteswissenschaft von Rudolf Steinert, der sich im übrigen Axel Burkert verschrieben hat, stärker und deutlicher einbringt an den verschiedenen Stellen (hier hinsichtlich der Geschwisterlichkeit im Wirtschaftsleben in Kap. 3i). Hinsichtlich der Freiheit im Geistesleben bei Kreativität, Bildung, Kunst, Kultur, Arbeit und Medizin sowie hinsichtlich der Gleichheit im Rechtsleben, der Politik und Verwaltung. Das wäre wundervoll und hätte dann wirklich eine Chance, friedvolle Gesellschaften mit nachhaltigem Glück für alle Menschen zu formen. Ich empfehle Euch, Axel Buckart in den Waisenrat aufzunehmen.

    Um die Sache weiter voranzubringen und die Akzeptanz weiter zu erhöhen, schlage ich noch folgende konkreten Änderungen bzw. Ergänzungen vor:

    1.
    Neben dem Hinweis auf das Erfolgsmodell von Frédéric Laloux solltet Ihr im Kap. 3d) auch auf die soziale Dreigliederung von Rudolf Steiner hinweisen, der ja auch genau das propagiert, dass Unternehmen den Menschen dienen müssen und geschwisterlich handeln müssen. Deshalb sollte es auch „Marketingstrategien“, wie im Kap. 3d) erwähnt, gar nicht geben in Unternehmen, denn Marketing braucht man letztlich nur bei profitorientiertem Denken eines Unternehmens.

    2.
    Das Manifest sollte sich vollständig von der derzeitigen Politik der „globalen Eliten“ abgrenzen und stattdessen die verschiedenen Kulturen der Erde achten, schützen und fördern, insbesondere hinsichtlich der Sprachen. Und hier gälte es zuvörderst, die deutsche Sprache zu bewahren. Angisierung der deutschen Sprache mit zahlreichen englischen Worten auf der deutschsprachigen Seite, wie von Euch in bereits neben dem Sprachsymbol „German“ vollzogen und auch in den Kap. 3a („Cradle-to-Cradle“, 5R-Prinzip „1. R-efuse, 2. R-educe, 3. R-euse, 4. R-epurpose, 5. R-ecycle“. Das solltet Ihr vollständig auf deutsch übersetzen. Wie wichtig das ist, wird einem klar, wenn man sich den Amerikaner William Toel angehört hat (siehe https://de.spiritualwiki.org/Wiki/Deutschland).

    3.
    Im Kap. 3h) sollte es offen bleiben, ob kostenlose Parkplätze angeboten werden, denn es ist im Grunde nicht förderlich, Autofahren zu unterstützen. Stattdessen sollte die Reaktivierung von ehemaligen Eisenbahnenstrecken gefördert werden, hier sollten die meisten stillgelegten Strecken wiedereröffnet werden für den Personen- und Güterverkehr. Und für den Güterverkehr sollten alle ehemaligen Ladestellen in den Städten und Dörfern wiederhergestellt werden. Und der öffentliche Verkehr sollte nicht gratis angeboten werden, denn „was nichts kostet, das ist nichts wert“, denkt nicht nur der Volksmund. Außerdem fördert das Gratisfahren nicht die Regionalität.

    Herzlichen Dank und liebe Grüße
    Carsten

    • Tausend Dank für deine sehr wertvollen Einbringungen, liebe Carsten, werden wir bei unserer nächsten Überarbeitung des Manifests sehr gerne berücksichtigen… mit unseren liebsten Grüssen aus den Schweizer Bergen***

  21. Hallo,
    ich finde das Prinzip vom Senfkristall auch gut, man kann ja mehr Variationen machen als nur eine Trink-Glasform und z.B. in jedem Ort gibt es eine Scheune, Garage oder ähnliches wo die Sachen die nicht gebraucht werden gesammelt werden und dann von dem der es brauchen kann wieder mitgenommen werden können. Es gibt so was schon teilweise von Trägern wie der Caritas und eines kenne ich das ist von einer Privatperson was nicht ausgezeichnet ist kostet dann 0,50€ z.B. und den Erlös spendet sie dann. In unserem Modell könnte man das für die nächste Dorffeier verwenden.

    Viele Grüße

    Rabea

Schreibe einen Kommentar zu MariaAntworten abbrechen

de German
X